Jubiläum: 30 Jahre Grünes Band

Green Belt Initiative

 

Alle Staaten entlang der einstigen Grenze sind eingebunden und tragen dazu bei, die Vielfalt der naturnahen Landschaft des Grünen Bandes zu erhalten. „Die wertvollen Lebensräume, die sich im Schatten des Eisernen Vorhangs entwickelt und erhalten haben, bilden heute das Rückgrat des größten europäischen Biotopverbundsystems“, betont Naturschutzbund-Vizepräsident Johannes Gepp. „Ihr besonderer Wert liegt darin, dass es noch ein verwobenes und ganzheitlich funktionierendes Ökosystem verschiedenster Lebensräume ist.“ Der Naturschutzbund stellt mit Johannes Gepp den National Focal Point der Green Belt Initiative in Österreich und arbeitet seit Jahren aktiv an der Erhaltung des Grünen Bandes.

Stichtag 19. August: Der Anfang vom Ende des Eisernen Vorhangs

 

Am 19. August 1989 bekam der Eiserne Vorhang beim Paneuropäischen Picknick, einer Friedensdemonstration an der österreichisch-ungarischen Grenze nahe Sopron, seinen ersten Riss. Mit Zustimmung ungarischer und österreichischer Behörden wurde damals ein Grenztor symbolisch für drei Stunden geöffnet. Zwischen 600 und 700 DDR-Bürger nutzten diese kurze Öffnung des Eisernen Vorhangs zur Flucht in den Westen.

 

Rückfragehinweis:


Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432, E-Mail: petra.kestler@umweltbundesamt.at

Dagmar Breschar, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Naturschutzbund, Tel: 0662/64 29 09 19, E-Mail: dagmar.breschar@naturschutzbund.at